Konzern-Utopie und Realität im Mittelstand – parallelen und Unterschiede im Umgang mit technologischer Innovation

Innovation ist unausweichlich mit strategischem Handeln, Entwicklung und Zukunftsorientierung verbunden und kann wesentliche Wettbewerbsvorteile schaffen. Im Umkehrschluss können Innovationsdefizite die eigene Position am Markt langfristig gefährden, es droht eine schleppende Regression. Erneuerungsdruck kommt von allen Seiten. Umfeldentwicklungen bringen neue technologische Möglichkeiten mit sich, Kunden- und Verhaltensentwicklungen sorgen für neue Bedürfnisse und Wettbewerbsentwicklungen, etwa durch zunehmende Internationalisierung oder Professionalisierung, fordern die eigene Position am Markt zusätzlich heraus.

Aus vermeintlich revolutionären neuen Technologien ergeben sich nicht unweigerlich unmittelbare Erfolge bzw. Vorteile im Wettbewerb – wer erinnert sich schon an das 1-Liter-Auto von VW? Selbst Google hat den Abwechslungsreichtum seiner Datenbrille überschätzt und dem Sensationsfaktor mehr Gewicht beigemessen, als dem tatsächlichen Marktbedürfnis für ein solches Gerät. Utopische Prestigeprojekte wie diese sind im Mittelstand eher unüblich. In den 80er und 90er Jahren generierte man hier Wettbewerbsvorteile durch Prozessinnovationen, also über reine Kosteneffizienz – später abgelöst durch Leistungsinnovationen und der Inkorporation von zusätzlicher Wertschöpfung. Konkurriert wurde vornehmlich auf dem Abhängigkeits-Verhältnis von Preis und Kosten. Der Kundennutzen blieb lange Zeit sträflich vernachlässigt.

Strategisch ist der Preis als primäres Marketinginstrument leicht angreifbar, insbesondere in mittelständischen Preis-Mengen-Volumina. Sicherheit, Ertragsreichtum und Dauerhaftigkeit erreicht man lediglich durch Präferenz – ein Phänomen mit enormem wirtschaftlichen Potential und nicht minderhohen Anforderungen an Marketingstrategen. Optimierte Nutzererlebnisse sowie die strategische Weiterentwicklung der Customer Journeys nehmen daher im heutigen Wettbewerb einen hohen Stellenwert ein und werden künftig noch an Relevanz gewinnen. Kundenzentrierte Ansätze sorgen messbar für gesteigertes Wachstum, Unternehmen mit integrierten Marketingstrategien und -technologien liegen vor ihren Mitbewerbern. Marketinginnovation hat längst Leistungs- und Prozessinnovation als wesentlichen Wettbewerbsfaktor abgelöst. Ebenso wie Kosteneffizienz und Wertschöpfung der gleichzeitigen Konzentration auf Inhalte und Daten als essentiellen strategischen Erfolgsfaktor wichen.

Innovator zu sein und den Digitalbereich als relevantes Investitions- und Entwicklungsfeld zu definieren ist folglich ein unverkennbarer Vorteil, um nachhaltige Präferenz bei Kunden zu schaffen – vorausgesetzt, man errichtet seine digitalen Ökosysteme auf einem technologisch soliden und inhaltlich fundiertem Grundgerüst. Die Rentabilität von Investitionen lässt sich dank ROI-Messungen detailliert nachvollziehen und erlaubt es Marketingexperten, zielgerichtet, punktuell und kostensparend zu optimieren. Ergebnisorientierte strategische Beratung schafft wertvolle digitale Kompetenzen – professionell gestalteter Wissenstransfer generiert nachhaltig klare und messbare Wettbewerbsvorteile.

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